Masai Mara, Amboseli, Serengeti, Ngorongoro, Etosha oder doch Krüger Nationalpark?

Du denkst schon lange darüber nach irgendwann mal eine Safari in Afrika zu machen? Von den „Big Five“ Afrikas hast du gehört, aber was damit gemeint ist, weißt du eigentlich nicht? Dann bleib‘ gern ein bisschen :-) Im heutigen Blogpost erfährst du alles Interessante zu den TOP Nationalparks Afrikas, Safaris und natürlich den Big Five.

Big Five

Die Big Five sind die fünf großen Landsäugetiere Afrikas und gelten als die Majestäten der Tierwelt. Die Rede ist vom afrikanischen Elefanten, dem afrikanisches Nashorn, dem afrikanischen Büffel (auch Kaffernbüffel genannt), vom Leoparden und dem Löwen.
Sie repräsentieren einige der mächtigsten und beeindruckendsten Tiere des Kontinents und sind oft das Hauptziel für Touristen auf Safari.

Wenn du dich auf den Weg in einen der Nationalparks Afrikas machst, wirst du die Chance haben, diese wundervollen Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu erleben. Denn die Nationalparks sind die Heimat der Big Five, wo darüber hinaus viele andere Vierbeiner leben, auf die du dich bei einer Safari freuen kannst. Zu den bekanntesten Nationalparks, zählen z.B. der Krüger Nationalpark in Südafrika und der Serengeti Nationalpark in Tansania. Doch dies sind nur zwei der vielen Schutzgebiete, die den Kontinent prägen.

In diesem Blogbeitrag gehen wir auf folgende Nationalparks näher ein:

  1. Masai Mara Park (Kenia)
  2. Amboseli National Park (Kenia)
  3. Serengeti Park (Tansania)
  4. Ngorongoro Krater (Tansania)
  5. Etosha Nationalpark (Namibia)
  6. Krüger Nationalpark (Südafrika)

Hier die wichtigsten Infos zu jedem Park, inklusive Tipps zur Unterkunft, zusammengefasst.

1) Masai Mara Reservat, Kenia

Im Herzen Kenias, eingebettet in die atemberaubende afrikanische Savanne, findest du das Masai Mara Reservat - ein Paradies für Tierliebhaber! Jedes Jahr zwischen Juli und Oktober kannst du hier Zeuge des fantastischen Naturschauspiels, der großen Tierwanderung werden. Ca. 2,5 Millionen Gnus, begleitet von Tausenden von Zebras und Gazellen, durchqueren die Landschaft, stets verfolgt von den großen Raubkatzen wie Löwen, Leoparden und Geparden. 🐆🦁 Es ist echt ein ganz besonderes Erlebnis, diese Tiere, die man in unseren Breitengraden nur hinter Gitterstäben sieht, in Freiheit zu beobachten.

Genau wie die Big Five, gehört auch das halbnomadische Volk namens Masai zu Kenias Identität. Erkennen kannst du sie an der auffällig roten Kleidung und wenn du gerne tiefere Einblicke in die Lebensweise der Masai bekommen willst, gibt es spezielle Angebote wie z.B. einen Spaziergang gemeinsam mit ihnen. Hier werden Kräuter für die traditionelle Suppe gesammelt, die dann bei einem Lagerfeuer zusammen gegessen wird.

Optimale Reisezeit, Dauer & Unterkunft

Reisezeit

Eine der häufigsten Fragen: Wann fliege ich am besten dort hin? Idealerweise planst du deine Reise zwischen Ende Juli und Oktober. Denn wie bereits erwähnt, erlebst du in diesen Monaten nicht nur die eindrucksvolle Tierwanderung, sondern allgemein sind die Bedingungen für Tierbeobachtungen, tolle Sonnenuntergänge und Fotos hervorragend. Pack deine Kamera ein und lass‘ dich von der Magie der Masai Mara verzaubern!

Dauer & Unterkunft

Wie lange du im Masai Mara Reservat verbringst, hängt stark von deinem Gesamtprogramm in Kenia ab. Manche Leute machen nur einen Tagesausflug, andere bleiben bis zu 5 volle Tage. Um die Vielfalt des Reservats und die Tierwelt wirklich auskosten zu können, ist ein mehrtägiger Aufenthalt sicher empfehlenswert - insbesondere da die Anreise mit dem Auto von bestimmten Teilen Kenias 5 - 6 Stunden dauern kann. Der Flug hingegen dauert weniger als eine Stunde. Somit hängt die Dauer des Besuchs letztlich von deinen persönlichen Präferenzen und der geplanten Reiseroute ab.

Übernachten kannst du je nach persönlichen Ansprüchen in einer Lodge der Mittelklasse wie z.B. im Mara Eden Safari Camp oder in einem Luxuszelt wie hier im Mara Explorer Tented Camp.

Im Mara Eden Safari Camp kannst du dir einen guten Mittelklassestandard erwarten. Die Zelte sind in erdigen Farben eingerichtet, die Deko ist im afrikanischen Stil liebevoll aufeinander abgestimmt und es herrscht eine durchaus gemütliche Stimmung.

Wenn du auf Design stehst, dann empfehlen wir dir, das Mara Explorer Tented Camp unter die Lupe zu nehmen. Von wunderschönen Textilien über eine freistehende Badewanne bis hin zu kitschigen Sonnenuntergängen gibt es hier alles, was es braucht, um sich mal wieder so richtig fallen zu lassen.

2) Amboseli Nationalpark, Kenia

Ein weiterer sehenswerter Park in Kenia ist der Amboseli National Park und die wichtigste Frage nehmen wir gleich vorweg.

Kann ich im Amboseli Nationalpark die Big Five sehen?

Grundsätzlich ja – allerdings bitte nicht erwarten, dass du Leoparden und Nashörner siehst. Denn Leoparden sind sowieso extrem scheu und die Zahl der Nashörner ist so gering, dass man sie kaum zu Gesicht bekommt. Wenn es dann doch anders kommen sollte, und du einen Leoparden und/oder ein Nashorn sichtest, freust du dich dafür umso mehr :-) Wofür der Amboseli Nationalpark bekannt ist, ist die große Elefantenpopulation. Die sympathischen Dickhäuter stolzieren dort gemächlich durch die Savanne und weisen oft ungewöhnlich lange Stoßzähne auf. Grund dafür ist, dass der Park schon lange vor Wilderei geschützt wird und ihre Stoßzähne so in Ruhe vor sich hinwachsen können. :-) 

Um die Gruppe der Big Five abzuschließen: Ja, auch Löwen und Büffel wirst du sehr wahrscheinlich im Amboseli Nationalpark sehen.
Im Vergleich zu anderen Parks in Kenia leben hier weniger Raubtiere – bedeutet im Umkehrschluss, dass du dich auf ganz viele Antilopen, Impalas, Giraffen und Zebras freuen kannst.

Besonderheiten

Es ist die einzigartige Kulisse, durch die sich der Amboseli Nationalpark von anderen Parks abhebt. Warum? Weil du von hier aus einen atemberaubenden Blick auf den höchsten Berg Afrikas, den Kilimandscharo hast. Der „Kili“ ist deshalb so eindrucksvoll, weil er als einziger Berg, in der sonst recht flachen Landschaft, mit fast 5.900 Metern in den Himmel ragt und immer mit einer Schneehaube bedeckt ist. Der Anblick ist wirklich zum Träumen schön…speziell, ganz früh zum Sonnenaufgang, wenn noch kein Nebel die Sicht verdeckt 😍​ Ein beliebter Tipp dafür ist, auf den Observation Hill zu fahren, ein Aussichtspunkt, den du über 100 Stufen erreichst.

Optimale Reisezeit, Dauer & Unterkunft

Reisezeit

Um die beste Reisezeit für deinen Besuch zu bestimmen, kommt es darauf an, was du rund um deine Safari im Amboseli Nationalpark sonst noch in Kenia geplant hast. Während der Trockenzeit (Jänner – Mitte März & Juni – Oktober) versammeln sich die Tiere um Flüsse und Wasserlöcher, was heißt, dass man sie leichter beobachten kann. Zudem ist es schön warm, stets sonnig und es regnet kaum. Die Temperaturen liegen am Anfang des Jahres durchschnittlich bei 30°C und von Juni bis Oktober zwischen 24°C und 28°C.

Nachteil der Trockenzeit ist, dass recht viel Staub in der Luft liegt und der Blick auf den Kilimandscharo entsprechend diesig sein kann. Wenn dich ein bissl Regen nicht stört, könntest du also ruhig März oder Anfang Dezember für deine Keniareise in Erwägung ziehen. Dann hast du klare Sicht auf den „Kili“, die Landschaft ist generell viel grüner und obendrein sind die Preise für Unterkünfte niedriger. :-)

Dauer & Unterkunft

Je nachdem wie viel Zeit du insgesamt in Kenia hast, wirst du wahrscheinlich zwischen einem und drei Tagen im Amboseli Nationalpark verbringen. Es hängt aber klarerweise stark von deinen individuellen Plänen ab.

Unser Tipp für eine sehr einfache Unterkunft auf Selbstversorgerbasis ist das Amboseli Bush Camp. Mit drei Zelten für jeweils 2 Personen ist es ziemlich winzig :-) Das macht deinen Aufenthalt aber auch sehr intim und authentisch. Außerdem ist es nur ca. 15 Autominuten vom Kimana Gate, einem der vier Eingänge zum Park, entfernt.

Wenn du eine hochwertige Unterkunft willst, dürfen wir dir die Tawi Lodge ans Herz legen. Sie ist ebenfalls in der Nähe vom Kimana Gate gelegen, nämlich sogar nur 4 Autominuten entfernt, und verfügt über 13 Zimmer. Hier genießt du eine wundervolle Kombination aus stilvollem Interior, hervorragendem Service und traumhaftem Bergblick auf den Kilimandscharo, an dem du dich besonders vom Pool aus erfreuen kannst.

Kombi Amboseli & Masai Mara

Wenn du schon in Kenia bist, bietet es sich an, den Besuch im Amboseli Park mit dem Masai Mara Park zu kombinieren. 

3) Serengeti Nationalpark, Tansania

Auch hier begegnest du den majestätischen "Big Five": Löwen, die im goldenen Gras lauern, Elefanten, die erhaben durch die Savanne wandern, Büffel, die in großen Herden grasen, scheue Leoparden und das mächtige Nashorn. Doch das ist längst nicht alles, denn Gnus, Zebras, Geparden und unzählige Vogelarten sind hier ebenfalls heimisch. Genauso wie im Masai Mara Reservat in Kenia ziehen die Tiere auf ihrer großen Wanderung auch durch Tansanias Serengeti. Nur der Zeitraum ist ein anderer: Das Spektakel passiert nämlich zwischen Dezember und Mai.

Special Tip

Möchtest du was ganz Besonders im Serengeti Nationalpark machen? Dann empfehlen wir dir, eine Heißluftballonfahrt zu buchen. Denn aus der Vogelperspektive hast du nochmal einen ganz anderen Blick auf den Park – etwas, das du sicher niemals vergessen wirst.

Oder noch besser: Wie wär’s mit einem Heiratsantrag über den Weiten der Serengeti? Es gibt wohl kaum eine romantischere Idee…nur falls du ohnehin am Überlegen bist ;-)

Optimale Reisezeit, Dauer & Unterkunft

Reisezeit

Für das beste Safari-Erlebnis solltest du zwischen Dezember und März oder von Juni bis Oktober nach Tansania reisen. In diesen Monaten sind die Bedingungen optimal für Tierbeobachtungen, weil die Landschaft weniger dicht ist und die Tiere an den Wasserstellen zusammenkommen. Zudem überqueren die Tiere von Juli bis Oktober den Mara-Fluss, weswegen viele Urlauber ganz gezielt in dieser Zeit in die Serengeti reisen.

Dauer & Unterkunft

Was die Dauer deines Besuchs angeht, wird es zum einen von deinen Interessen und dem gewünschten Erlebnis abhängen, wie lange du im Reservat bleibst. Zum anderen davon, ob du individuell unterwegs bist oder in der (Klein-)Gruppe reist. Normalerweise benötigt man aber zwischen 3 und 4 Tage.

Übernachten kannst du direkt im Park, wo es sowohl einfache Camps wie die Serengeti View Camps als auch luxuriöse Safari-Lodges gibt. Die Zelte im Serengeti View Camp sind zwar wirklich simpel eingerichtet, dennoch ist die Ausstattung geschmackvoll und du wirst dich wohl fühlen, wenn du keinen Schnickschnack brauchst :-)

Bist du eher der Typ Urlauber, der nicht gern auf Luxus verzichtet, dann können wir besonders die Zelte von Serengeti Bushtops empfehlen. Die luxuriösen „Zimmer“ bieten nicht nur viel Platz und tolle Aussichten auf die Wildnis. Durch das elegante Interieur in natürlichen Farben und die überwiegend aus Naturmaterial hergestellten Möbel fühlt man sich einfach sofort entspannt. Abschalten ist garantiert :-)

4) Ngorongoro Krater, Tansania

Wie der Name schon verrät, steht im Zentrum dieses Nationalparks ein Vulkankrater - nämlich der größte der Welt. Der Ngorongoro Krater ist ein geologisches Wunder, er bildet eine natürliche Arena für Tiere und ist aufgrund der unglaublichen Tierdichte ein hervorragendes Safariziel. Während der Kraterrand auf 2.300 Höhenmeter über dem Meeresspiegel liegt, befindet sich der Boden des Kraters auf 1.700 Meter. Warum ist das relevant? Weil es dadurch zu ziemlichen Temperaturunterschieden kommt. Am stärksten spürt man es bei der Einfahrt in den Krater. Aber zu Klima und Reisezeit nachher mehr.

Einmal beim Ngorongoro Krater angekommen, ist es erstmal Zeit, die Aussicht zu genießen und alles auf sich wirken zu lassen. Vielleicht kannst du vom Rande des Kraters aus sogar schon die ersten paar Tiere erspähen. 🐆 🦁​ ​🐃​ ​Wenn du mit dem Staunen fertig bist, bietet sich auf dem Weg hinunter erneut ein phä­no­me­naler Blick auf die vielfältige Landschaft. Von Savannen über Wälder bis hin zu Seen ist hier alles abgedeckt.

Big Five

Das Highlight sind aber natürlich wie auf jeder Afrikasafari die Tiere. Und keine Sorge, der Ngorongoro Krater beheimatet jedes einzelne der berühmten Big Five. Du wirst also aller Voraussicht nach Löwen, Elefanten, Büffel, Leoparden und vielleicht sogar das seltene Nashorn sehen.
Da der Krater außerdem die höchste Dichte an Tieren in ganz Afrika vorweist, wirst du zudem Gnus, Hyänen, Flusspferde, Antilopen, Zebras und noch viele andere Tierchen zu Gesicht bekommen. :-)

Erkundung auf eigene Faust oder mit Guide

Was den Ablauf betrifft, ist zu sagen, dass du den Park zwar auf eigene Faust erkunden könntest. Ja, es ist möglich, einen Geländewagen zu mieten und unter Beachtung einiger Vorschriften einfach selbst durch das Areal zu fahren. Am besten begibst du dich aber lieber mit einem erfahrenen Guide auf Entdeckungsreise. Er kennt die besten Spots und kann dir detaillierte Informationen zu den Tieren und ihrer Umgebung geben.

Optimale Reisezeit, Dauer & Unterkunft

Reisezeit

Die meisten Besucher zieht es zwischen Juni und Oktober in den Krater, da das Wetter zu dieser Zeit angenehm ist und man die besten Chancen hat, die Big Five zu sehen. Das liegt dem zugrunde, dass in Tansania von Juni bis Oktober Trockenzeit ist und es weniger Wasserquellen für die Tiere gibt, ergo kommt es leichter zu Ansammlungen. Durchschnittlich hat es untertags im Juni 24° C und im Oktober ca. 29° C, allerdings kühlt es am Abend stark ab. Stell dich daher darauf ein, dass die Temperaturen nachts auf bis zu 10 °C (oder sogar darunter) sinken können.

Dauer & Unterkunft

Da der Ngorongoro Krater ja nicht all zu riesig ist, reicht hier tatsächlich ein Tag für eine ausführliche Erkundung…das heißt aber nicht, dass es sich nicht lohnt, zumindest eine Nacht am Rande des Kraters zu verbringen. So hättest du nämlich die Gelegenheit, diese wunderbare Gegend bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang zu erleben.

Schau‘ dir z.B. das Entamanu Ngorongoro Camp an, das total gemütlich und ästhetisch eingerichtet ist, das Ngorongoro Lodge Meliá Collection, sofern du Luxus pur suchst oder aber die Rhino Lodge für eine einfache Unterkunft.

Kombi Ngorongoro & Serengeti Nationalpark

Wiederum liegt es nahe, den Besuch im Ngorongoro Krater mit einer Safari im Serengeti Nationalpark zu verbinden. Der liegt ebenfalls in Tansania, ca. 5 Stunden vom Krater entfernt.

5) Etosha Nationalpark, Namibia

Nach Kenia und Tansania blicken wir als nächstes Richtung Namibia. Der Etosha Nationalpark liegt im Norden des Landes, ist mehr als 22.000 km² groß – das nur am Rande bemerkt, damit du mal eine Vorstellung davon kriegst, um welche Weiten es sich handelt :-) - und zeichnet sich durch zwei Besonderheiten aus, die ihn von vielen anderen Nationalparks in Afrika unterscheiden.

Zum einen ist es die einzigartige Landschaft: Im Zentrum des Parks liegt die Etosha-Pfanne, eine riesige Salzpfanne, die in der Trockenzeit brach liegt und charakteristisch für den Etosha Nationalpark ist. Es handelt sich dabei um einen weißen Kalkboden, der nicht nur in Weiß, sondern auch in Grün- und Rosatönen schimmert und fast surreal wirkt. Der Name des Parks kommt aus der Sprache der Ovambo, wo Etosha "großer weißer Platz" bedeutet.

Zum anderen kannst du hier eine große Ansammlung von Tieren auf einem Fleck beobachten. In der Trockenzeit gibt es im Reservat nämlich nur wenige Wasserstellen, was dazu führt, dass die Tiere sich dort versammeln. Wenn du dich fragst, ob die Big Five auch hier zu finden sind, lautet die Antwort: Fast! In Namibia spricht man nämlich von den Big Four. Was hier fehlt, ist nur der Büffel. Den Rest triffst du aber sehr wahrscheinlich an. :-) 
Was dir vielleicht auffallen wird, ist, dass die dort heimischen Elefanten außergewöhnlich hell aussehen. Grund dafür ist der feine Kalkstaub, der dort umher weht und den Dickhäutern so eine besonders edle Erscheinung verleiht. 🐘

Special tip

Hast du Lust auf ein kleines Abenteuer? Dann schau' dir die bei Nacht beleuchteten Wasserlöcher an! Einige Camps im Etosha Nationalpark verfügen über beleuchtete Wasserstellen, wo du die Tiere dann in einer ganz anderen, geheimnisvollen Atmosphäre beobachten kannst. Es ist ein wirklich einzigartiges Erlebnis.

Optimale Reisezeit, Dauer & Unterkunft

Reisezeit

Wie schon erwähnt, empfehlen wir eher in der Trockenzeit nach Namibia zu reisen, d.h. in den Wintermonaten von Mai bis Oktober. Die Wasserstellen sind dann besonders belebt, da die Tiere dort hinkommen, um ihren Durst zu stillen. Das bedeutet für Dich: maximale Tierbeobachtungsmöglichkeiten!

Dauer & Unterkunft

Wie für die meisten Nationalparks solltest du auch hier 3 bis 4 Tage einplanen. Lass‘ dich am besten von einem Reisebüro beraten, wenn du eine Safari buchen willst. Da gibt es insgesamt nämlich schon einiges zu beachten.

2 Tipps zur Unterkunft:

Die einfache Option wäre das Halali Camp, das trotz seiner einfachen Ausstattung liebevoll eingerichtet ist und einen einladenden Charme versprüht. Das Camp liegt direkt im Park, was nebenbei erwähnt nicht für alle Unterkünfte gilt, die du findest, wenn du nach einer Unterkunft im Etosha Nationalpark googelst. Eher wirst du auf viele Resorts und Lodges stoßen, die zwar außerhalb des Parks liegen, von denen du aber trotzdem schnell hinkommst. Wenn du also ein Resort findest, das dir super gut gefällt, lass dich nicht davon abhalten es zu buchen, nur weil es nicht direkt im Park ist.

Darf's ein bisschen anspruchsvoller sein? Eine Anlage, die einen sehr guten Standard bietet, ist das Onguma Game Reserve. Mit seinem stilvollen und gleichzeitig authentisch afrikanischen Interieur sollte es definitiv in deine engere Auswahl kommen, wenn du eine mittlere bis gehobenere Kategorie buchen möchtest. :-)

6) Der berühmte Krüger Nationalpark in Südafrika

Der Krüger Nationalpark (eigentlich Kruger Nationalpark) zählt zu den größten Naturschutzgebieten Afrikas und bietet mit 20.000 m² Fläche Lebensraum für eine immense Vielfalt an Tieren und Pflanzen. Mit einer reizvollen Landschaft, die von dichten Wäldern bis hin zu offenen Savannen reicht, bietet dieser Park ein Erlebnis, das du nie vergessen wirst.

Beginnen wir mit den Stars des Parks – den Tieren. Der Krüger Nationalpark ist stolz darauf, Heimat der Big Five zu sein – Löwe, Leopard, Nashorn, Elefant und Büffel. Du hast hier wirklich gute Chancen alle fünf zu sichten. Aber das ist noch nicht alles - mit über 140 verschiedenen Säugetierarten, darunter auch Zebras, Giraffen und Hyänen, gibt es immer etwas zu sehen. 

Obgleich sie nicht die Hauptakteure für eine gelungene Safari sind, möchten wir die 500 Vogelarten im Krüger Nationalpark nicht unerwähnt lassen. Denn es mag den Vogerln zwar an Größe und Imposanz fehlen, aber wenn's darum geht, wer in den schönsten Farben brilliert, gewinnen die kleinen ohne Zweifel. 

Mountainbike Tour, Selbstfahrersafari & geführter Game Drive

Neben der Möglichkeit, die Tiere klassisch im Rahmen einer geführten Pirschfahrt im Geländewagen – häufig Game Drive genannt – zu beobachten, kannst du das Ganze auch aktiver gestalten. Im Krüger Nationalpark werden nämlich Mountainbike-Touren angeboten, die einen halben oder ganzen Tag dauern und genauso wie die Game Drives von professionellen Guides begleitet werden. Bist du also gerne sportlich, dann schau‘ dir hier gerne die Details dazu an!

Auch wenn wir von bestfortravel zwar immer dazu raten, eine geführte Safari statt eine Selbstfahrersafari zu machen, möchten wir nicht unerwähnt lassen, dass es hier im Krüger Nationalpark sogar möglich ist, den Park mit einem „normalen“ Mietauto zu erkunden. Es ist also nicht einmal ein spezieller Geländewagen erforderlich. Warum wir jedoch davon abraten, ist:

  1. Ein Guide weiß ganz genau, wo sich die Tiere üblicherweise aufhalten und du erhöhst so deine Chance, möglichst viele Tiere zu sichten.
  2. Ist es nicht viel entspannter, nicht überlegen zu müssen, welche Regeln zu beachten sind, um die eigene Sicherheit zu gewähren?

Special Tipp

Falls du nach einer außergewöhnlichen Aktivität suchst, wäre vielleicht eine nächtliche Safari interessant für dich. Die Dunkelheit bringt nämlich eine ganz andere Atmosphäre mit sich, bei der man mit Scheinwerfern durch den Park fährt und nach den Tieren Ausschau hält. Mit hoher Wahrscheinlichkeit siehst du dann z.B. Hyänen, da sie ihre Beute wie Antilopen oder Zebras oft nachts im Rudel jagen oder Löwen - die jagen nämlich auch lieber bei Nacht. 🦁 Es ist jedenfalls ein unvergessliches Erlebnis, die Tiere unter dem Sternenhimmel zu beobachten und die geheimnisvollen Geräusche der afrikanischen Nacht zu lauschen. :-)

Optimale Reisezeit, Dauer & Unterkunft

Reisezeit

Die ideale Zeit für den Krüger Nationalpark ist zwischen Juni und August. Da hat es tagsüber 26°C bis 28°C - schön warm also, aber eben nicht abartig heiß. In der Nacht ist es dagegen mit Temperaturen zwischen 8° und 11°C ganz schön frisch.

Dauer & Unterkunft

Auch wenn der Krüger Nationalpark riesig ist, reichen hier drei ganze Tage aus, um all die Eindrücke mitzunehmen, die du dir von einem Aufenthalt in einem Nationalpark wünscht. Länger geht natürlich immer :-)

Hinsichtlich Unterkunft gibt es zahlreiche Optionen, von Luxuslodges bis zu Campingplätzen, die unterschiedlichen Budgets gerecht werden. Für diejenigen, die es einfach und rustikal mögen, sind die staatlichen Restcamps eine gute Wahl. Diese bieten oft einfache Hütten, Zelte und Campingplätze inmitten der Wildnis. Eine Empfehlung für eine einfache, aber dennoch komfortable Unterkunft wäre das Letaba Rest Camp, das übrigens ein sehenswertes Elefantenmuseum beherbergt.
Auf der anderen Seite stehen exklusive Lodges, die Luxus in der Wildnis bieten. Dort gehören so Dinge wie private Pools, Gourmetküche und personalisierte Safaris oft zum Standard. Wenn du bereit bist, in ein unvergleichliches Erlebnis zu investieren, ist die Singita Lebombo Lodge eine erstklassige Option. Mit ihrer modernen Architektur, atemberaubenden Ausblicken und exzellentem Service ist sie ein Highlight für alle, die puren Luxus lieben.

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Unsere Expertin auf dem Gebiet ist Alexandra Schrader.

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Tauche hier tiefer in die, im Blog behandelten, Reiseziele ein: 

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