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23 Tage Südamerika Rundreise

Peru, Bolivien & Brasilien
Mythos Amazonas

23 Tage Südamerika Rundreise

Peru, Bolivien & Brasilien
Mythos Amazonas

Höhepunkte

  • 3 Länder in 23 Tagen
  • Expeditionscharakter
  • Manaus mit Oper, Hafen und Markt sowie Belem und seine Märkte
  • Bootstour zu den riesigen Seerosen und „Treffpunkt der Gewässer“

Das erleben Sie auf dieser Reise

Keine klassische Rundreise, sondern eine intensive Begegnung mit dem echten Amazonas: Diese Expedition führt Sie abseits der Masse per Floß, Taxi und Frachtschiff durch Reservate wie Amarakeiri und Humayta. Sie teilen den Alltag mit der einheimischen Bevölkerung, halten Ausschau nach exotischen Tieren und übernachten in einfachen Dschungelsiedlungen. Kulturelle Kontraste bieten die Metropole Manaus am „Treffpunkt der Gewässer“ und die Ilha de Marajó mit ihren traditionellen Vaqueiros. Erwartet wird Trittsicherheit im tropischen Klima und die Lust auf ein authentisches Abenteuer mit Komfortverzicht.

Reiseroute

  • 1. Tag - Ankunft in Peru / Lima (immer samstags)

    Ankunft in der Hauptstadt Perus, wo Sie von Ihrem deutschsprachigen Reiseleiter abgeholt und zu Ihrem Hotel in Flughafennähe gebracht werden (Ankunftszeiten außerhalb der Zeitfenster mit spanischsprechendem Taxi-Fahrer). Am Abend findet die Expeditionsbesprechung statt, bei der Ihr Reiseleiter den genauen Ablauf nochmals erläutert und auch gerne alle Ihre Fragen beantwortet. Wenn die Gruppe am Ankunftstag z.B. wegen der Vortouren nicht komplett ist, findet diese Besprechung am 2. Tag statt.

    1 Übernachtung in Lima, im **(*)Hotel Limaq oder einem gleichwertigen Hotel

  • 2. Tag - Lima – Cuzco – Pillcopata Von den Anden über Geisterdörfer ins dampfende Amazonasbecken

    Von Lima aus fliegen Sie sehr früh am Morgen nach Cuzco, wo Sie auf alle Teilnehmer der Vortour treffen und wo jeder mit den absolut notwendigen, hohen Gummistiefeln ausgestattet wird. Nun geht es auf einer halb unbefestigten Straße, mit einem Kleinbus, über die mächtigen Hochanden zu den antiken Aymara-Begräbnistürmen von Ninamarka, die Sie bei einem kleinen Spaziergang besichtigen. Wenig später erreichen Sie Paucartambo, wo im Juli der berühmte, einem skurrilen Theaterstück gleichende, Maskenkarneval stattfindet. Zu Inkazeiten noch ein wichtiger Kontrollposten an der Südgrenze des Inkaimperiums, wirkt Paucartambo mit seinen schneeweißen Wänden und den azurblauen Türen sowie Balkonen wie ein nobles Geisterdorf. Wenig später erreichen Sie den ehemaligen Kontrollposten des Manu-Nationalparks, wo Sie zu Mittag essen. Von nun an geht es bergab, weiter in das dampfende Amazonasgebiet, wo Sie noch Gelegenheit haben, den Nationalvogel von Peru, Gallito de Las Roca (Andenfelsenhahn, auch Andenklippenvogel genannt), zu beobachten.

    1 Übernachtung in Pillcopata in der sehr einfachen Gallito de Las Rocas Holzhüttenunterkunft der Matsiguenka-Indigenen oder in einer gleichwertigen, sehr einfachen Unterkunft im Doppel- oder Einzelzimmer mit privater Dusche/WC

  • 3. Tag - Pillcopata – Manu-Nationalpark Im Expeditionsboot und auf Holzflößen in den Manu-Nationalpark

    Heute starten Sie den Tag mit einem kleinen Rundgang durch das Dorf Pillcopata. Sie besuchen den kleinen Markt und das örtliche Krankenhaus, um einen ersten Einblick in das Leben der Menschen im Amazonasgebiet zu bekommen.

    Von Pillcopata aus geht es auf kurvigen Straßen weiter durch den Dschungel. Sie machen unterwegs Halt bei einer Tierrettungsstation, wo vorher als Haustiere gehaltene Wildtiere wie Tapire, Affen, Kaimane und Faultiere auf das Leben im Dschungel vorbereitet werden. Bei einer fachkundigen Führung durch eine kleine paradiesische Orchideenfarm halten Sie die Augen offen, um farbenfrohe Kolibiris beim Nektarsaugen zu beobachten. Anschließend erreichen Sie noch am Vormittag den kleinen Hafen von Atalaya und steigen in das Expeditionsboot.

    Nach kurzer Fahrt erreichen Sie die direkt am Fluss und mitten im Amazonas-Dschungel gelegene Unterkunft einer Matsiguenka-Familie. Noch am Nachmittag brechen Sie zu einer ersten Erkundungs-Wanderung mit dem Naturführer auf. An einem romantisch gelegenen Dschungel-See besteigen Sie kleine Holzflöße und gleiten am Ufer der Lagune entlang um tropische Vögel, u.a. den Hoatzin, den „Urvogel“, dessen Herkunft völlig ungeklärt ist, aber auch Schopfhühner oder Zigeunerhühner zu beobachten sowie mit etwas Glück auch Riesenotter.

    Nach dem Sonnenuntergang wagen Sie sich zurück in den Dschungel, um mit dem Naturführer die nachtaktiven Tiere bei einer 2-stündigen-Nachtwanderung zu entdecken.

    2 Übernachtungen im Manu-Nationalpark in einer kleinen, sehr einfachen, von Matsiguenka-Indigenen geführten Holzhüttenunterkunft im Doppelzimmer mit (lauwarmer) Dusche/WC, im Dschungel, direkt am Fluss gelegen. Achtung: Keine Einzelzimmer möglich!

  • 4. Tag - Manu-Nationalpark: Matsiguenka-Indigene, heiße Dschungel-Thermalquellen, Dschungelwanderung zu einer Tapir-Beobachtungsplattform

    Am Morgen brechen Sie nach Shintuya auf, einem Dorf der Matsiguenka-Indigenen. Im Anschluss fahren Sie weiter zu einer vulkanischen Thermalquelle mitten im Dschunge,l von deren wohltuendem, heißen Wasser Sie sich verwöhnen lassen können.

    Am Nachmittag halten Sie an einer kleinen Dschungelbeobachtungs-Lodge zum Erfrischen an, bevor es zu einer aufregenden Wanderung in der Dämmerung weitergeht durch den vielbewachsenen und dichten Dschungel. Bis zu 55 m hohe Saiba-Bäume, Kastanien, unzählige Palmenarten, Lianen und Würgefeigen sind nur einige der Bäume, die Sie zu sehen bekommen. Auch die nachtaktiven Tiere werden nun munter und das geübte Auge des Naturführers wird Ihnen diese zeigen. Nachdem Sie die 3 m hohe Tapirplattform an der Mineralienlecke erreicht haben, ist es inzwischen stockfinster und die Geräuschkulisse des Dschungels überwältigt Sie. Jeden Moment kann nun das größte südamerikanische Landsäugetier, der bis zu 250 kg schwere Tapir kommen, um nur wenige Meter von Ihnen entfernt die Mineralien zu lecken, die er für seine Verdauung dringend benötigt.

    Übernachtung im Manu-Nationalpark

  • 5. Tag - Boca Manu, das von Fitzgerald gegründete Dorf der Indigenen und Goldsucher

    Noch vor Sonnenaufgang machen Sie sich auf den Weg durch den tiefen Dschungel zum Boot, wo das Bootsteam bereits mit einem leckeren Frühstück wartet. Heute sind Sie, je nach Wasserstand des Flusses, 3-4 Stunden im Boot unterwegs. Dies gibt Ihnen aber einmal mehr die Gelegenheit, nach Tieren Ausschau zu halten. Fernab von jeglicher Zivilisation können Sie hier mit etwas Glück viele exotische Tiere sehen: Aras und Papageien, Wasserschweine, Affen, Kaimane, Faultiere, Schmetterlinge, Tukane und tropische Vögel in den buntesten Farben, Raubkatzen, Boas, Anakondas und Vogelspinnen.

    Sie halten im indigenen Dorf Diamante, in welchem Sie mit Hilfe des Reiseleiters mit den hier ansässigen Indigenen ins Gespräch kommen. Am Nachmittag erreichen Sie das einst vom legendären Fitzgerald, auch Fitzcarraldo genannt, zu Zeiten des Kautschuks gegründete Boca Manu - heute ein Versorgungsdorf der Indigenen und Goldsucher. Hier suchen Sie den Schiffsbauer auf, der auch Ihr Boot gebaut hat. Er erklärt Ihnen genau, aus welchen Materialien er die Boote baut, welche „Modelle“ er anbietet und wie sein „Vertrieb“ organisiert ist. Am Abend lassen Sie sich ein kaltes Bier in einer der kleinen Dorfkneipen schmecken.

    1 Übernachtung in der „besten Unterkunft des Dorfes“, einer extrem einfachen, schon eher primitiven Holzhüttenunterkunft mitten in Boca Manu mit 4 Gemeinschaftstoiletten und 4 (lauwarmen) Gemeinschaftsduschen. Achtung: Keine Einzelzimmer möglich!

  • 6. Tag - Boca Manu – Puerto Maldonado Papageien-Salzlecke und Off-Road Abenteuer zurück in die Zivilisation

    Während sich die ersten goldenen Sonnenstrahlen im Fluss spiegeln, fahren Sie zu einem Aussichtspunkt, wo Sie eine tolle Sicht auf eine Papageien-Salzlecke haben. Hier heißt es leise sein und das Fernglas zücken, um hunderte von riesigen Ara-Papageien zu beobachten!

    Nach diesem eindrucksvollen Naturspektakel ist ordentlich Sitzfleisch gefragt, denn Sie sind 5-7 Stunden im Expeditionsboot unterwegs. Sie fahren an illegalen Flussgoldgräbern vorbei bis zum Dorf Colorado, das sich bis heute den Charme eines wilden Goldgräberdorfes erhalten hat. Von hier aus müssen Sie auf dem Weg nach Puerto Maldonado mehrmals in diverse Transportmittel wie SUVs, Fähren, Kleinbussen etc. umsteigen um die kleine, quirlige, mit Motorrädern und Tuk-Tuks überfüllte Stadt zu erreichen.  Am späten Nachmittag besuchen Sie hier den lokalen Markt, mit vielen Früchten, Gemüsesorten, Fischarten und einheimischer Küche. Eine besondere Erfrischung ist ein kühler Copoazu-Saft aus einer Dschungelfrucht. Wer möchte, kann dann noch am Abend eine einheimische Tanzbar besuchen, in der vielleicht eine traditionelle Cumbia-Liveband zu hören und zu sehen ist, begleitet von einer Heerschar von kurz bekleideten Tänzerinnen. Ursprung der Cumbia-Musik ist Barranquilla an der Karibik-Küste Kolumbiens und vermischt vielschichtige Rhythmusstrukturen afrikanischen Ursprungs mit spanisch beeinflussten Melodien. Sie ist gerade im Amazonas-Gebiet die beliebteste Musik und allgegenwärtig.

    1 Übernachtung in Puerto Maldonado im **(*) Hotel Cabaña Quinta oder einem gleichwertigen Hotel

  • 7. Tag - Affeninsel, Lago Sandoval und Schamanen-Garten am Tambopata Nationalpark

    Am frühen Morgen fahren Sie mit dem Expeditionsboot auf dem Fluss Madre de Dios zur Affeninsel. Tief im Dschungel ist die Insel die Heimat für eine Vielzahl verschiedener Affenarten, unter anderem der Maquisapas, der fröhlichen Achunis, der beeindruckenden Frailes und der kleinen und lustigen Leoncitos. Gleich danach geht es auf der anderen Flussseite drei Kilometer durch den Dschungel zu einem seit hunderten von Jahren abgetrennten Flussarm des Madre de Dios. Dieser ist nun als See mit dem Namen Lago Sandoval ein Paradies für den vom Aussterben bedrohten Riesenotter und dem schwarzen Kaiman, sowie vielen tropischen Vögeln. Sie erkunden den Fluss mit Kanus. Nach dem Mittagessen fahren Sie weiter durch den Tambopata Nationalpark zu einem abgelegen lebenden Schamanen. Nachdem Ihnen der Schamane seinen kleinen „Zauber- & Kräutergarten“ gezeigt hat, besteht die fakultative Möglichkeit, am Abend Ayahuasca unter Anleitung und Aufsicht des Schamanen einzunehmen. Ayahuasca, was in der Quechua Sprache „Liane der Seele“ oder „Liane der Toten“ bedeutet, ist ein Getränk, das von den Schamanen benutzt wird, um mit der Welt der Geister zu kommunizieren. Sicherlich einer der Höhepunkte dieser Expedition!

    Übernachtung wird direkt beim Schamanen auf einer offenen, einfachen Holzplattform in Feldbetten mit Matratze und kuschligem Schlafsack sowie einem Mosquitonetz. Ein Plumpsklo und eine Außendusche rundet die sehr abenteuerliche und supereinfache Übernachtung ab. Es kann auch mit der Machete ein Loch in den Dschungel gegraben werden – Machete und Toilettenpapier werden gestellt. Achtung: keine Einzelzimmer möglich!

  • 8. Tag - Fahrt auf der Trans-Oceanica und Grenzübergang mitten im Dschungel nach Bolivien

    Nach einem gemütlichen Frühstück geben Sie Ihr Gepäck dem Bootsteam, das Sie am Abend in Bolivien wiedersehen werden. Nur mit Handgepäck geht es zuerst zu der peruanischen Grenzstation, um sich den notwendigen Ausreisestempel abzuholen. Sie fahren weiter tief in den Dschungel in Richtung Bolivien, bis der Fahrer des Kleinbusses im Dschungel beim besten Willen nicht mehr weiterkommt. Nun müssen Sie zwischen 200 m und 2.000 m zu Fuß weitergehen, bis Sie einen kleinen, völlig abgelegenen bolivianischen Polizei- und Militärposten erreichen. Argwöhnisch werden Sie inspiziert, da im Schnitt nur zweimal im Monat hier jemand die Grenze überquert. An einer weiteren Grenzsperre werden Ihre Pässe abgestempelt. Herzlich Willkommen in Bolivien! Sie fahren nun weiter über sehr schlechte Sand- und Schotterpisten, bis Sie ein Versorgungsdorf am Rio Madre de Dios erreichen. Das Bootsteam erwartet Sie hier bereits mit Ihrem Gepäck und den aufgestellten Feldbetten. Nach diesem erlebnisreichen Tag lockt ein kühles Bier in einer der Farmer- und Goldsucherkneipen. Der Koch hat bereits den Grill angezündet und bereitet hier leckere Dschungel-Spezialitäten zu.

    1 Übernachtung auf Feldbetten in den Fluren oder in den Zimmern auf einfachen Holzpritschen mit dünner Matratze, in der einzigen, sehr primitiv wirkenden Unterkunft im Dorf in Doppelzimmern mit 4 Gemeinschaftstoiletten und 4 sehr einfachen (lauwarmen) Gemeinschaftsduschen. Achtung: Keine Einzelzimmer möglich!

  • 9. Tag - Flussexpedition Bolivien – Paranüsse

    Früh am Morgen geht es mit dem Expeditionsboot am Rand der Naturreservate Manupiri und Humayta auf dem Fluss Madre de Dios weiter. In einer der direkt am Fluss gelegenen Paranuss-Anbausiedlungen wird angehalten und Sie lassen sich vom Verwalter erklären, wie die Paranuss geerntet wird. Der rund 55-60 m hohe und bis zu 300 Jahre alte Paranussbaum gehört zu den Topffruchtbaumgewächsen und ist nicht kultivierbar. Die 10-15 cm großen, harten Schalen beinhalten 10-25 der begehrten und uns bekannten leckeren Samenkerne. Sie werden von 5.000 Sammlern in der Regenzeit vom Boden aufgelesen und bis zu 10 km auf engen Pfaden durch den Dschungel mittels Traktoren in ein Sammellager gebracht. Am frühen Nachmittag erreichen Sie eine weitere Paranuss-Siedlung, wo Sie bei einer 2-stündigen Wanderung die gewaltigen Paranuss-Bäume bestaunen. Danach erfrischen Sie sich in einem kleinen Fluss unter einem Wasserfall.

    1 Übernachtung auf Feldbetten in der Paranuss-Lagerhalle, einem einfachen Bretterverschlag. Dusche unter einem kleinen Wasserfall, im Fluss oder selbst hochgezogenem Brunnenwasser. Doppelsitzer-Plumpsko beim Lagerverwalter oder es wird mit der Machete ein Loch in den Dschungel gegraben – Machete und Toilettenpapier werden gestellt. Achtung: Keine Einzelzimmer möglich!

  • 10. Tag - Flussexpedition Bolivien – Goldsucher und Offroad-Abenteuer – Riberalta

    Heute fahren Sie mit dem Expeditionsboot den Rio Madre de Dios entlang zu einigen Flussgoldgräbern. Sie können hier auf das Boot der Goldgräber gehen, um sich genau erklären zu lassen, wie sie das Gold aus dem Fluss holen und wo und wie sie dort mit ihren Familien leben. Sollte die Schule der Paranuss- und Goldgräbersiedlung „América“ offen sein, können Sie diese ebenfalls besuchen. Am frühen Nachmittag erreichen Sie das kleine Dorf Sena und verlassen das liebgewonnene Expeditionsboot. Auf der Ladefläche eines offenen Pick-Up oder LKWs fahren Sie ca. 3 Stunden durch den Dschungel, bis Sie das koloniale Riberalta erreichen.

    2 Übernachtungen in Riberalta im in die Jahre gekommenen Hotel Colonial*(*) oder einem gleichwertigen Hotel

  • 11. Tag - Riberalta: Beim Kautschukbaron in der Paranussfabrik

    Am Vormittag besuchen Sie eine Verarbeitungsanlage von Paranüssen. Hier werden hunderte Tonnen der kostbaren Nuss geknackt, gewaschen und nach Qualitätsstufen von vielen Mitarbeitern in Handarbeit sortiert. Neben dem Gummi der Kautschukbäume und den tropischen Hölzern sind die nahrhaften Paranüsse die wichtigste Einnahmequelle der einheimischen Bevölkerung. Nachdem Sie am Nachmittag die kleine Stadt bei einem kleinen Erkundungs-Spaziergang kennengelernt haben, gehen Sie zum Hauptplatz, wo der ganze Ort mit kleinen Mofas und Motorrädern zur Abendunterhaltung um die „Plaza“ braust.

    Übernachtung in Riberalta

    Achtung: der Besuch der Paranuss-Fabrik in Riberalta entfällt in den Monaten November bis Februar. Die Fabriken sind in dieser Zeit alle geschlossen.

  • 12. Tag - Riberalta – Porto Velho

    Heute steht das dritte Land auf Ihrer Expeditionsreise an: Brasilien! Mit Taxis geht es bis an den bolivianisch-brasilianischen Grenzfluss „Rio Maroré“ und bei einer Fährüberfahrt gelangen Sie in das abgelegene Rondónia-Gebiet, wo bis vor wenigen Jahren noch Massenrodungen und Feuer auf der Tagesordnung standen. Am Nachmittag erreichen Sie Ihr kleines, sehr einfaches Stadthotel. Sollten Sie rechtzeitig in Porto Velho ankommen, ist Zeit das alte Stellwerk mit seinen uralten Eisenbahnen aus Zeiten der Kautschukbarone und den Hafen zu besichtigen. Erst mit dem Ausbau der Eisenbahn vor über 130 Jahren begann die gezielte Besiedlung des bis dahin völlig unberührten Amazonasgebietes hier in Porto Velho. Wer möchte, kann hier seinen ersten echten brasilianischen Caipirinha probieren und das Tanzbein schwingen.

    Da heute in der Nacht bereits der Flug Porto Velho-Manaus ansteht, sind zwei Hotels - eines in Porto Velho und eines in Manaus - gebucht, damit bis zum Abflug das eine und bei Ankunft das andere Hotelzimmer bezogen werden kann.

    1 Übernachtung in Porto Velho bzw. Manaus

    Das Hotel in Porto Velho ist das extrem einfache Stadthotel Regina*. Das für das Amazonasgebiet typische Hotel in Familienbesitz, ist sehr beliebt bei den Einheimischen und liegt in unmittelbarer Nähe zum Hafen, Markt und der großen Einkaufsmeile.

    Das Hotel Saint Paul*** in Manaus befindet sich in der Nähe der Oper, ein wahrer Luxus nach den vergangenen Tagen im tiefsten Dschungel (insgesamt 3 Übernachtungen)

  • 13. Tag - Porto Velho - Fischmärkte, alte Eisenbahnen & Flug nach Manaus Flug nach Manaus und Stadtbesichtigung

    Schon am sehr frühen Morgen geht der Flug nach Manaus, der Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas, die Sie am Vormittag erreichen. Hier geht es heute noch zum Teatro Amazonas, die Oper im Renaissance-Stil mitten im ehemaligen Urwald. Sie ist nicht nur Überbleibsel einer Zeit ungeheuren Wohlstandes, sondern geradezu Symbol und inzwischen Wahrzeichen der Stadt.

    Übernachtung in Manaus

  • 14. Tag - Manaus: Das Eingangstor Amazoniens

    Heute gehen Sie auf Entdeckungstour in Manaus, dem vor südamerikanischer Lebensfreude brodelnden und multikulturellen „Eingangstor Amazoniens“. Diese gewaltige Stadt kann nur per Schiff oder Flugzeug erreicht werden. Der Stadtrundgang führt zunächst zum 1883 errichteten Mercado Municipal Adolpho Lisboa, einer Markthalle am Ufer des Rio Negro, mit Früchten und Gewürzen. In der nahegelegenen Fischmarkthalle staunen Sie über die gewaltige Auswahl riesiger Amazonas-Fische. Im Anschluss unternehmen Sie eine Bootsfahrt zum „Treffpunkt der Gewässer“, wo sich das dunkle Wasser des Rio Negro und das milchkaffeefarbene, um 4 °C wärmere Wasser, des Solimões vereinen, um zum Amazonas zusammenzufließen. Danach wandern Sie durch den Dschungel, um die seltene Seerose Vitoria Regia zu suchen. Am Abend genießen Sie vor dem herrlich angeleuchteten Teatro Amazonas in einer der kleinen Samba-Bars den hier typischen Caipirinha.

    Übernachtung in Manaus

  • 15. Tag - Frachtschifffahrt in Brasilien nach Santarem

    Vom Hafen in Manaus aus schiffen Sie an Bord eines Frachtschiffes mit dem Ziel Santarem aus. Nachdem Sie Ihre Hängematten auf dem oberen Hängemattendeck aufgehängt haben, können Sie das Laden der Fracht durch viele fleißige Hände beobachten, die innerhalb weniger Stunden viele hundert Tonnen an verschiedenen Gütern geschickt im Schiff verstauen. Der Kontakt zur Bevölkerung ist hier „hautnah“ und Ihr Reiseleiter hilft gerne beim Übersetzen der vielen, interessanten Gespräche. Gegessen wird hier zusammen mit den Einheimischen, je nachdem, was der Schiffskoch aktuell zu bieten hat.

    1 Übernachtung in Hängematten (kann jeder Teilnehmer mit nach Hause nehmen) auf dem Frachtschiff, Gemeindschaftsbad

  • 16. Tag - Amazonas – Idyllisches Örtchen Alter do Chão oder Pindobal

    In Santarem angekommen, machen Sie sich am frühen Abend auf in das Dorf Alter do Chão mit der vorgelagerten Ilha do Amor oder nach Pindobal mit seinen kilometerlangen Traumstränden. Beide Orte sind abgelegene Paradiese und Sie erleben heute beim Abendessen das authentische, kulinarische Brasilien. Sie sitzen unter Bäumen oder Palmen, ein paar gestrandete Hippies verkaufen ihren Naturschmuck und Kinder toben herum. Zu alledem gibt es am Abend oftmals ganz spontan Livemusik - Brasilien pur!

    2 Übernachtungen in einem der besten Hotels in Altar do Chão, entweder im Hotel Mirante da Ilha*** oder im Hotel Belo Alter*** oder in der Gästehüttenanlage Pousada Chalé Joana in Pindobal, nur 100 m vom kilometerlangen Strand, Bars und Restaurants der Einheimischen entfernt.

  • 17. Tag - Amazonas-Traumstrand in Alter do Chão oder Pindobal

    Das Wasser des Rio Tapajós ist glasklar und angenehm warm. Sie stellen die Stühle ins Wasser und genießen einen wunderbaren Caipirinha sowie leckere Pinchos mit Fleisch oder gegrilltem Käse. Nun ist Relaxen an diesen Traumstränden angesagt.

    Aber wer heute aktiv sein möchte, kann einen der vielen fakultativen Ausflüge buchen, wie z.B. eine Bootsfahrt auf dem Rio Tapajòs, einen Ausflug ins Tapajòs Naturreservat, zur Caboclo oder Ford Siedlung Belterra, etc.

    Übernachtungen in Altar do Chão oder Pindobal

  • 18. Tag - Flug zum Amazonasdelta / Belém

    Nach diesem kurzen Abstecher in die „Karibik des Amazonas“ starten Sie heute gegen Mittag mit einem Linienflug nach Belém, dem Amazonasdelta. Wegen der von Mangobäumen gesäumten Straßen der Innenstadt hat es auch den Beinamen "cidade das mangueiras" (Stadt der Mangobäume). Am späten Nachmittag geht es in das ehemals gefährliche Hafengelände der Estaçao das Docas. Diese alten Lagerhallen des Hafens beherbergen heute aber moderne Geschäfte, Restaurants und die Brauerei „Amazon Beer“, dazu die beste Eisdiele der Stadt. Hier können Sie den Abend gemütlich ausklingen lassen.

    1 Übernachtung in Belém im Hotel Rede Andrade Belem De Docas**(*) oder einem gleichwertigen Hotel.

  • 19. Tag - "Zauberer & Riesenfische", Fährfahrt zur Ilha de Marajó

    Am Morgen gehen Sie zum berühmten Markt „Ver-O-Peso“ am alten Hafen, wo Kräuterfrauen „Gesundheit“ aus Amazoniens Wäldern verkaufen. Hier, wo das Wissen der letzten Schamanen auf einem Markt vereint ist, wird man überrascht von der Vielfalt – für die unterschiedlichsten Zwecke gibt es Pülverchen, Wurzeln, Baumrinden und noch exotischere Mittel, wie zum Beispiel eingelegte Skorpione. Im Anschluss fahren Sie mit der öffentlichen Fähre zur Ilha Marajó, der größten Insel Brasiliens, die durch eine noch fast unberührte Natur und eine geschichtsträchtige Keramikkultur besticht. Unterstützt in ihrer Landarbeit werden die Einwohner der Insel durch Herden von schwarzen Wasserbüffeln und Zebus, die von Feld zu Feld ziehen und sehr gut an die Bedingungen der Sumpfgebiete angepasst sind. Weiterhin wird die Insel von mehr als hundert Vogelarten wie Flamingos, Fischreihern, Papageien, Enten, Falken, Tukanen und den graziösen, scharlachroten Ibissen mit ihren langen, gebogenen Schnäbeln bewohnt. Am Abend steht dann ein Büffelsteak auf der Speisekarte!

    1 Übernachtung in Soure in der Wasserbüffel-Pousada Maruanases. Die sehr einfache Pousada wird als Gästehaus für einheimische Gäste benutzt. Wasserbüffel grasen vor den Hütten und der Strand ist in Laufweite. Unter Umständen sind keine Einzelzimmer möglich.

  • 20. Tag - Ausflug zum bunten Fischerdorf Caju Una und Fahrt zur Büffel-Fazenda

    Am Vormittag fahren Sie auf abenteuerlichen „Moto-Taxis“ durch eine Fazenda, wo die scharlachroten Ibisse auf ihren Bäumen sitzen und sich auf Krustentiere stürzen, die im Schlamm auftauchen. Nach 40 Minuten erreichen Sie den einsamen Strand Caju Uno, von wo aus Sie den Strand entlang zu einem kleinen Fischerdorf mit seinen bunten Häusern laufen können, das wegen seiner Abgeschiedenheit noch fast unberührt ist.  Hier bleibt Ihnen Zeit zu relaxen und auf Fotosafari zu gehen, bevor Sie zum Mittagessen zum Palmenstrand Praia Barra Velha mit den Motos fahren. Der Strand ist der Favorit der Einheimischen, viele Strandbars, die kaltes Agua de Coco und leckere Fischgerichte servieren sowie Musik bestimmen das Bild. Am Nachmittag geht es zu Fuß weiter zum Töpfer Ronaldo, der nach traditionellen indigenen Techniken herrliche Keramiken herstellt. Als Werkzeuge dienen unter anderem Wildschweinstoßzähne oder Rochenstachel. Sämtliche Stücke stehen auch zum Verkauf. Nach einer ca. einstündigen Fahrt im Kleinbus steigen Sie dann auf ein Schnellboot um, um dem Fluss „Camara“ zu folgen, bis Sie zum Anleger einer typischen Büffel-Fazenda kommen. Von dort geht es dann weiter bis zum Hauptgebäude der Farm, wo Sie das gemeinsame Abendessen an einer langen Tafel genießen.

    2 Übernachtungen auf der sehr einfachen, aber historischen Wasserbüffel-Fazenda Nossa Senhora do Carmo* auf der Ilha de Marajó (Standardzimmer mit Gemeinschaftsbad), ggf. kein Einzelzimmer möglich!

  • 21. Tag - Leben mit den Cowboys auf der Büffel-Fazenda

    Den ganzen Tag lernen Sie das Leben auf der Fazenda kennen. Vielleicht reiten Sie hier (für Anfänger wie Fortgeschrittene interessant) mit den Vaqueiros, den brasilianischen Cowboys, durch die Felder der Ranch, um die Büffelherden zu ihrem Nachtquartier zu treiben. Auch stehen Bootsausflüge durch die kleinen Kanäle der größten Flussinsel der Welt an, um Kaimane und Tukane zu beobachten, sowie Açai- und Maniok-Plantagen zu besuchen. Der Tag endet nach einem romantischen Sonnenuntergang, mit einem herzhaften Abendessen auf der Farm.

    Übernachtung auf der Wasserbüffel-Fazenda

  • 22. Tag - Büffel melken & Fährfahrt zurück nach Belém

    Beim typischen Farmfrühstück die frische Büffelmilch zu probieren. Danach geht es unter fachkundiger Anweisung zum Büffelreiten auf die Felder der Farm. Alternativ wird eine weitere Bootstour durchgeführt. Am Nachmittag machen Sie sich wieder auf den Rückweg mit der Fähre nach Belém. Am Abend geht es zum Hafen in ein typisches Restaurant, wo Sie auf eine aufregende und unvergessliche Abenteuerreise gemeinsam – typisch brasilianisch – mit einem frischen Caipirinha anstoßen.

    1 Übernachtung in Belém im Hotel Rede Andrade Belem De Docas**(*) oder einem gleichwertigen Hotel.

  • 23. Tage - Abreise

    Nun heißt es Abschied nehmen von Südamerika und einer Reise, die jedem von Ihnen sein Leben lang in Erinnerung bleiben wird. Nach dem Frühstück geht es zum Flughafen von Belém, wo Ihr Flug nach Europa auf Sie wartet.

Inkludierte Leistungen

  • Durchgehend deutschsprachige Expeditionsleitung ab Lima, Peru (bei 2-5 Teilnehmern erst ab Cusco; in diesem Fall mit örtlicher, deutschsprachiger Flughafenassistenz in Lima) bis Abreise Belém, Brasilien.
  • Einheimischer Naturführer im Manu-Nationalpark (3.- 6. Tag Mittag)
  • Professioneller Koch (3.- 6.Tag und 8.- 10.Tag) mit exzellentem Essen u.a. 3-Gängemenüs im Dschungel!
     
  • Lizensierte Bootsführer und Helfer im Dschungel (3.-6.Tag und 8.-10.Tag)
  • Alle Fahrten, Transfers, Exkursionen & Wanderungen laut Reiseablauf - Änderungen vorbehalten!
  • Alle (3) Inlandsflüge (Lima-Cuzco, Porto Velho-Manaus, Santarem-Belem)
     
  • 9 Übernachtungen in einfachen Mittelklassehotels im DZ mit DU/WC (Lima, Puerto Maldonado, Manaus, Belem, Alter do Chão)
  • 2 Übernachtungen im Kolonialhaus & Pension des ehemaligen Kautschukbarons (Riberalta)
  • 1 Übernachtung in einer einfachen Posada in Soure / Ilja do Marajó im DZ mit DU/WC
     
  • 2 Übernachtungen in kleinen, von Matsiguenka-Indigenen geführten Lodges im/am Manu Nationalpark
  • 2 Übernachtungen auf der 200 Jahre alten Büffel-Fazenda Nossa Senhora do Carmo / Ilja do Marajó im DZ/DB mit Gemeinschaft-WC/Dusche
  • 5 Übernachtungen im Dschungel in einfachen Hütten in Mehrbettzimmern mit Gemeinschaftsbad und Außentoilette oder in extrem einfachen Familienpensionen / Lodges der Einheimischen bzw. indigenen Siedlungen und beim Schamanen in komfortablen Feldbetten, 1x ohne sanitäre Einrichtungen.
     
  • 1 Übernachtung in der Hängematte auf dem Amazonas-Frachtschiff
  • Stellung der kompletten Expeditionsausrüstung (Militärbetten mit Matratze und Bettbezug, Kopfkissen, Qualitätsschlafsack, Mosquitonetz, komplette Expeditionsküche, Trinkwasser, Erste-Hilfe-Kit) in Bolivien (in Peru ist keine Ausrüstung erforderlich)
     
  • Satellitentelefon für Notfälle ab Cuzco bis Belem!
  • 22x Frühstück, 8x Mittagessen, 10x Abendessen
  • Eine originale, brasilianische Hängematte als Andenken an die Frachtschiff-Fahrt auf dem Amazonas
     
  • GEO-Stornoschutz (Reiserücktrittskostenversicherung mit 20% Selbstbehalt) *
    * Mit Buchung der Reise treten Sie in einen Versicherungsvertrag zwischen GEO Reisen und der HanseMerkur Reiseversicherung AG ein, da Ihre Reise eine obligatorische Versicherung (GEO-Stornoschutz) enthält. Die Versicherung ist ein fester Bestandteil der Buchung.

Gut zu wissen

Preise und Termine:
Die genauen Preise und Termine entnehmen Sie bitte dem Detailprogramm.

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Nicht inkludierte Leistungen:

  • Internationale Flüge
  • ev. vor Ort zu entrichtende Flughafengebühren
  • Mahlzeiten, sofern nicht im Programm erwähnt
  • Pers. Ausgaben für Getränke, Trinkgelder, etc.
  • Eintritte und Nationalparkgebühren* ca. 200 USD je Person
  • Transferkosten für abweichende Ankunfts- und Abflugzeiten
  • Upgrade zum GEO-Storno- & Reiseschutz ohne Selbstbehalt 58 EUR p.P.
    Absicherung vor und während der Reise mit Reiserücktrittskosten-, Reiseabbruch-, Reiseunfall-, Reisekranken-, Notfall- und Reisegepäckversicherung, Corona-Reiseschutz. Alle Leistungen ohne Selbstbehalt.

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Impressionen

Wichtige Informationen

Alle Informationen zu Einreise, Impfung, AGB (Reisebedingungen, Stornogebühren, etc.), Reiseversicherung, usw. entnehmen Sie bitte online auf www.bestfortravel.com/reiseinfo.

Diese Reise ist i.d.R. nicht für Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Hier bitten wir im Einzelfall um Rücksprache. 

Weitere Informationen entnehmen Sie dem Reiseprogramm. Tippfehler und Programmänderungen vorbehalten.

Preis- u. Tarifstand: Juni 2026
Mindestteilnehmerzahl: 02 Personen

Veranstalter: GEO Reisen & Erlebnis GmbH
Es gelten die Geschäftsbedingungen in der letztgültigen Fassung.

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